Hüft -Arthroskopie (Spiegelung)

Hüftarthroskopie in München

Arthroskopien (Gelenkspiegelungen) sind seit Jahren Standardoperationen vieler Gelenke, wie z.B. für das Knie oder die Schulter. In den letzten Jahren hat sich auch dieses Verfahren bei bestimmten Erkrankungen des Hüftgelenkes etabliert. Ein großer Vorteil ist, dass durch rechtzeitige Behandlung von lokalen Hüfterkrankungen der Ausbruch einer gravierenden Arthrose teilweise um viele Jahre hinausgezögert werden kann.

Natürlich ist das Hauptziel einer Spiegelung die deutliche Schmerzreduktion – oder sogar Schmerzfreiheit – für einen langen Zeitraum. Eine Hüft-TEP kann somit teilweise um Jahre verschoben werden.

In manchen Fällen muss man aber trotzdem minimalinvasiv offen operieren, wenn man zu schlecht an bestimmte Strukturen kommt. In unseren Räumlichkeiten in München führen wir eine individuell angepasste Hüftarthroskopie durch.

Indikationen:

  • Verletzungen der Gelenklippe (Labrum). Hierbei spricht man von Schmerzen, die z.B. einer Meniskusläsion im Knie sehr ähnlich sind und bei jeder “falschen” Bewegung starke Hüft- / Leistenschmerzen verursachen. Man kann diese Lippe, je nach Befund, mit speziellen Ankern über das Arthroskop refixieren. In anderen Fällen, je nach Lage und Ausdehnung des Risses, muss das betroffene Areal auch entfernt werden
  • Hüftimpingement. Hierbei kommt es zu einem knöchernen Anschlag zwischen Hüftkopf/Schenkelhals mit der Gelenkpfanne. “Pincer”- oder “Cam” -Impingement werden diese Symptome auch genannt, je nachdem wo die Ursache liegt
  • Freie Gelenkkörper
  • andere

Diagnostik:

  • Klinische Untersuchung mit speziellen Bewegungstests
  • Röntgen zeigt knöchernes Missverhältnis zwischen Kopf und Pfanne
  • MRT (Kernspintomographie) mit oder ohne direkte Kontrastmittelgabe